Für die Rechte aller Gefangenen - Vorstellung der österreichischen Gefangenengewerkschaft GG/BO-R.A.U.S.

Tuesday 13 March

Für die Rechte aller Gefangenen - Vorstellung der österreichischen Gefangenengewerkschaft GG/BO-R.A.U.S.

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Seit November 2015 gibt es eine österreichische Gefangenengewerkschaft, die von drei Gefangenen in der Justizanstalt Graz-Karlau gegründet wurde. Vorbild dafür war die deutsche Gefangenengewerkschaft, GGBO – Gefangenengewerkschaft bundesweite Organisation, die anderthalb Jahre früher von Gefangenen in der JVA Tegel gegründet worden war. Im Herbst 2016 wurde eine Solidaritätsgruppe der GGBO-R.A.US. gegründet, die Kontakt mit den Gefangenen hält und ihre Forderungen unterstützt.

Die Hauptforderungen der Gewerkschaft wie auch der Solidaritätsgruppe sind:
* Angemessene Arbeitslöhne und volle Versicherung.
* *Aufnahme von Gefangenen in die Krankenversicherung und adäquate medizinische Versorgung
* Keine rassistische Diskriminierung im Gefängnis

Monika Mokre und Martin Preisack von der Solidaritätsgruppe berichten über den Alltag im Gefängnis und die Arbeit der deutschen und österreichischen Gewerkschaft. Im Anschluss wollen wir gemeinsame Aktivitäten zur Unterstützung von Gefangenen und im Kampf gegen das System Gefängnis allgemein diskutieren.

P.S.: Den Namen GGBO übernahm die österreichische Gewerkschaft vom deutschen Vorbild und fügte noch den Zusatz „R.A.U.S.“ hinzu. Das steht natürlich für den Wunsch vieler Gefangener, rauszukommen, ist aber auch die Abkürzung für „richtig artgerecht untergebrachte Strafgefangene“. Die „artgerechte Haltung der Untergebrachten“ wurde genau so von der Vollzugskammer des OLG Linz, Dr. Mittermayr, ausformuliert. „Dies zeigt die überaus humanistische Denkweise an den Gerichten, denn Gefangene werden in Österreich wirklich wie die nahezu noch rechtloseren Tiere gehalten“, so Oliver Riepan, einer der Gründer der GG/BO R.A.U.S. zur Namensfindung.

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Tuesday, 13 March, 2018 - 20:00

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