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Monday, 26 June

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"Wunder gibt es nicht – Die Verschwundenen von Mercedes-Benz"
Die Regisseurin zeigt, wie während der Militärdiktatur Gewerkschafter von Mercedes Benz Argentina nachts aus ihren Wohnungen entführt, in Folterzentren verschleppt und ermordet wurden und wie sie die Überlebenden gefunden hat. Zu den Violin-Variationen des "Dreizackmarsches" (1928) erzählen die Opfer und Manager, die sie dem Wahrheitstribunal als Zeugen benannt hat: etwa der Folterer und Kindesräuber Rubén Lavallén, Sicherheitschef bei Mercedes. Die Firma hat, so der damalige Justiziar, medizinische Geräte für Frühgeburten an das Militärhospital Campo de Mayo geliefert. Dort mussten schwangere Gefangene ihre Kinder zur Welt bringen, bevor sie ermordet wurden. Fünf dieser Babys sind nachweislich oder mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Mercedes-Managern gelandet. Der Produktionschef, Juan Ronaldo Tasselkraut, erinnert sich, dass die Produktivität wegen Sabotage auf 30 Prozent gefallen war, bis sie normalisiert werden konnte. Ob ein Zusammenhang mit den Morden an den Betriebsräten bestand? "Wunder gibt es nicht, Euer Ehren", so seine Antwort. Der Film berichtet auch über die Bemühungen, die Täter vor Gericht zu bringen. In Anwesenheit der Regisseurin.
Eintritt: 6,50 / 5,50 €

Date & Time: 

Monday, 26 June, 2017 - 18:30

Category: 

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Lichtblick
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