‘Abolish Frontex’ - International No Border Camp

Montag, 8 August bis Sonntag, 14 August

'Abolish Frontex' - Internationales No Border Camp

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Das No Border Camp wird in Rotterdam stattfinden! Wir werden am Montagmorgen, den 8. August um 10:00 Uhr mit dem Aufbau des Camps beginnen. Den genauen Ort werden wir zu diesem Zeitpunkt bekannt geben. Sorge dafür, dass du in oder in der Nähe der Stadt bist und behalte Radar und unsere Website im Auge! Montagmorgen um 10:00 Uhr werden wir den genauen Ort bekannt geben. Wir hoffen, dass so viele Menschen wie möglich kommen werden, um uns beim Aufbau des Camps zu helfen. Achtung: Es besteht die Möglichkeit, dass die Polizei anwesend sein wird und versucht, uns aufzuhalten. Seid darauf vorbereitet. Nehmt euer Fahrrad (oder ein anderes Transportmittel) mit, damit ihr euch frei bewegen könnt. Wir sehen uns am Montag!

Von Dienstag bis Freitag gibt es ein Programm mit Workshops, Diskussionen und Präsentationen. Neben den unten aufgeführten Workshops gibt es viel Raum für Ad-hoc-Treffen, spontane Workshops und andere Aktivitäten. Das Sahara-Zelt (siehe Karte) steht dafür immer zur Verfügung und das WAH-Zelt, wenn dort kein Workshop geplant ist. Wenn Du etwas beitragen möchtest, trage es bitte in den Zeitplan an den Zelten ein. Wenn Du Hilfe benötigst, wende Dich bitte an die Leute am Eingangsstand.

Die Workshops finden auf Englisch statt, sofern nicht anders angegeben ist. Wir werden unser Bestes tun, um für jeden Workshop eine Flüsterübersetzung zu gewährleisten.

DIENSTAG, 9. AUGUST

  • Circustent 11:30 – 13:00: Kartierung des industriellen Grenzkomplexes: Rotterdam und Umgebung – No Border Camp Organisation

Rotterdam und seine Region, insbesondere Den Haag, beherbergen eine Reihe von staatlichen Abteilungen und Agenturen, internationalen Organisationen und Unternehmen, die an einer repressiven Grenz- und Migrationspolitik beteiligt sind. Die Orga-Gruppe des Camps hat eine (nicht vollständige) Liste dieser Orte erstellt (siehe an anderer Stelle in der Broschüre) und wird sie in diesem Workshop vorstellen. Wenn ihr wissen wollt, wer und was während der Woche des Camps (und danach) besondere Aufmerksamkeit verdient, kommt zu diesem Workshop und stellt eure Fragen.

  • Circustent 14:00 – 15:30: Kollektiv für Afrikanische Geflüchtete

Das Afrikaans Vluchtelingen Collectiefs wurde in den Niederlanden gegründet, um Geflüchtete und Obdachlose ohne Papiere, die in Amsterdam auf der Straße leben, zu begleiten, zu unterstützen und ihnen zu helfen. Diese Menschen haben keinen Zugang zu Unterkünften, dürfen nicht arbeiten oder studieren und haben keinen Anspruch auf soziale Unterstützung durch die Regierung oder die Gemeinde.

ARC steht für die Allianz für die Menschenrechte von Geflüchteten und Obdachlosen ohne Papiere, die auf der Straße in Amsterdam leben. Unser Hauptziel ist es, Migranten ohne Papiere, die keine Unterkunft haben, bei der Deckung ihrer Grundbedürfnisse zu helfen. Unser zweites Ziel ist es, Obdachlosen ohne Papiere zu helfen, sich innerhalb des niederländischen Asylsystems zurechtzufinden. Unser Bestreben ist es, sie mit rechtlichen Informationen über Migrationsprozesse zu unterstützen und sie durch pädagogische Aktivitäten zu stärken, z. B. durch das Erlernen der niederländischen Sprache und durch die Teilnahme an Selbsthilfekursen. Unsere große Mission ist es, Flüchtlinge ohne Papiere mit den Einwohnern Amsterdams und der Niederlande in Kontakt zu bringen und das Leben von Menschen ohne Papiere in den Medien sichtbar zu machen. Unser Traum ist es, uns mit den politischen Gesetzmachern an einen Tisch zu sitzen, damit die Menschen ohne Papiere selbst zu Wort kommen können und die politischen Gesetzmacher besser informierte und Menschen orientierte Entscheidungen treffen können.

  • Circustent 16:00 – 17:30: Situation an der französisch-italienischen Grenze – Vernetzung und Austausch von Betroffenen an der französisch-italienischen Grenze

Dieser Workshop dient dem Austausch von Erfahrungen und Praktiken des Widerstands an der französisch-italienischen Grenze. Wie manifestiert sich die rassistische Migrationspolitik der europäischen Staaten in Städten der Grenzregion wie Briançon, Clavière oder Ventimiglia?

Nach einer Einführung, die sich auf die Kriminalisierung, den Rassismus und die Gewalt gegen Migranten in der südlichen Grenz-Region um das Roya-Tal und weiter nördlich in den Hautes-Alpes konzentriert, wird es Zeit geben, Erkenntnisse über den täglichen Widerstand auszutauschen. Fragen wie: Wer ist beteiligt?”, “Wie gestaltet sich die Solidarität an diesen Orten?”, “Was fehlt?” und “Was sind die zukünftigen Herausforderungen?” werden zusammen diskutiert werden.

Neben einem Beitrag zu einem besseren Verständnis des Kontextes in dieser spezifischen Grenzregion ist das Ziel dieses Workshops eine (noch nicht definierte) Art von Verbindung von Kollektiven und Menschen, die in den Niederlanden aktiv sind aufzubauen. Das Ziel ist es eine stärkere Vernetzung zwischen verschiedenen Orten des Widerstands im Kampf für Bewegungsfreiheit für alle zu schaffen.

  • WAH tent 14:00 – 15:30: Wie kann man Menschen helfen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind, anarchistische Perspektiven – Solidaritätsnetzwerk V.

Beschreibung: Es wird einen Input über die aktuelle Situation geben, einige Gruppen und Organisationen werden vorgestellt und es wird auch einen Teil darüber geben, wie man seine vom Krieg betroffenen Freund*innen mental unterstützen kann. Danach wird es einen offenen Raum für Fragen und Diskussion geben.

  • WAH tent 16:00 – 17:30: Malen aus der Ferne – Carlos

Malen aus der Ferne aka Farbbomben. Was sind sie, wie stellt man sie her und wie benutzt man sie. Kurze Erläuterung der verschiedenen Arten und kurze rechtliche Hinweise zu ihrer Verwendung.

MITTWOCH, 10. AUGUST

  • Circustent 11:30 – 13:00: Phoenix und LGBTQ+ Irregularisierung

Phoenix ist eine selbstverwaltete Gemeinschaft von und für LGBTQI+ Menschen im Process der Zwangsvertreibung, die seit Juli 2020 in Amsterdam ansässig ist. Phoenix fördert einen sicheren Raum für sexuelle Selbstdarstellung, Peer Empowerment und geht auf die Probleme ein, mit denen unsere Mitglieder aufgrund von Irregularisierung konfrontiert sind. Die Bedürfnisse von LGBTQ+ irregulierten Personen werden in der öffentlichen Diskussion und bei unterstützenden Organisationen immer wieder zurückgewiesen. Mit dem Workshop wollen wir die Schwierigkeiten der Gemeinschaft weiter bekannt machen und gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren, welche Schritte unsere Gemeinschaft als Reaktion darauf unternehmen kann.

Basierend auf dem Narrativ, dass Migration ein Sicherheitsproblem ist, das stark von der europäischen Rüstungsindustrie vorangetrieben wird, konzentriert sich die EU-Grenz- und Migrationspolitik darauf, die Grenzen zu verstärken und zu militarisieren, um Flüchtlinge abzuhalten oder abzuschieben. Gleichzeitig werden Nicht-EU-Länder dazu gedrängt, als Vorposten des Grenzschutzes zu fungieren. Eine Einführung in die Militarisierung der EU-Grenzen, die Bestrebungen, die Grenzen nach außen zu verlagern, die Rolle der Waffenindustrie sowie Kampagnen und Aktionen, die sich gegen diese Praktiken richten. Mit anschließender Fragerunde und Diskussion.

Die Insel steht im Rampenlicht als der Ort, an dem Moria, die Hölle auf Erden, vor fast zwei Jahren niedergebrannt ist. Das Lager Moria gibt es nicht mehr, aber die Situation hat sich nicht verbessert. Ein Aktivist, der in den letzten Monaten auf Lesvos war, spricht über die Situation und den Kampf auf der Insel.

  • WAH tent 11:30 – 13:00: Teenage mutant ninja turtles – Olya Korsun

[visual art/performance] – Die Geschichte der Pflanzenwirtschaft und die globale Verlagerung von Pflanzen bringt mich immer wieder dazu, mich zu fragen, ob eine Pflanze, die ich vor mir sehe, schon immer da war und woher sie ursprünglich kam. Diese Art von Denksportaufgabe zerstört sofort die Illusion der “unberührten Wildnis”, die man sich beim Besuch eines Waldes normalerweise macht. Um diesen ‘müden’ Dualismus von ‘wild’ und ‘kultiviert’ zu überwinden, mache ich einfache Collagen, in denen ich Pflanzen, die in der ‘Wildnis’ wachsen, mit ihren Freunden aus der Stadt kombiniere.

Für das No Borders Camp möchte ich die Besucher einladen, ihre eigenen ‘Mutanten’ zu kreieren, indem sie die auf dem Gelände gefundenen Pflanzen zusammen mit einigen von mir mitgebrachten Proben aus der Stadt verwenden. Während des Workshops würde ich auch gerne über die Strategien sprechen, die Pflanzen anwenden, um die Grenzen zu überschreiten und illegal in alle Ecken der Welt einzudringen.

  • WAH tent 14:00 – 15:30: Esperanto – Ronaldo

Kann man diskutieren über Migration und Privileg ohne über Sprache zu reden? In diesem AK erzähle ich über Geschichte und beantworte all deine Fragen zu Esperanto und andere Weltsprachen. Hoffentlich gehen dabei einige Märchen verloren :-). Dieser Arbeitskreis ist auf Niederländisch, Englisch, Deutsch oder onsedebrouille. Es gibt kein Raum für Simultanübersetzung.

  • WAH tent 16:00 – 17:30: Kompetenzaustausch aus Antifaschistischer Recherche – autonome antifa NL/DE

Kenne deinen Feind! Wir wollen Raum für eine gemeinsame Recherche zu faschistischen Bewegungen und Strukturen bieten. Da in Deutschland und einigen anderen Ländern diese Arbeit viel mehr stattfindet, und hier in den Niederlanden vor allem Kafka und einzelne/kleine Gruppen von Antifaschisten, können wir voneinander lernen. Natürlich ist Antifaschismus mit dem Kampf gegen das Grenzsystem verbunden, also können wir uns der Aufgabe nicht entziehen, diejenigen zu kennen, die dieses System noch gewalttätiger machen wollen. Also kommt und berichtet von euren eigenen Methoden, Erfolgen, Risiken und Fehlern und lernt von anderen Kontexten!

DONNERSTAG, 11. AUGUST

  • Circustent 11:30 – 13:00: Crowd Management & Gästebetreuung an Bord der Seawatch-Schiffe – Sea-Watch

Nach dem Ende der Repressionen des Salvini-Regimes (Italien) gegen die NGO-Schiffe im zentralen Mittelmeer ist die Zahl der Menschen, die von den verschiedenen Such- und Rettungsschiffen gerettet und an Bord genommen werden, massiv gestiegen. Trotz Covid 19 und aller Bemühungen der so genannten libyschen Küstenwache und der EU-Grenzsicherungsmaßnahmen sind Situationen, in denen mehr als 400 Menschen an Bord sind, sehr wahrscheinlich und ein Szenario, auf das wir vorbereitet sein müssen.

Im Falle des Schiffes Seawatch 3 bedeutet dies, dass jeder weniger als 0,7 m² Platz zum Schlafen hat. Unsere medizinischen Ressourcen sind überfordert, wir können nur eine warme Mahlzeit anbieten und der Informationsfluss ist eine große Herausforderung. Wir haben Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt an Bord, die zusammenleben müssen und die es schaffen, zusammenzuleben, auch wenn die Umstände schwierig sind.

In dem Workshop werden wir einen Blick auf den Umgang mit unseren Gästen werfen, auf unsere Crowd-Management-Prinzipien und wie wir sie in der Praxis umsetzen. Wir erörtern auch die Fragen zu: Was ist einfacher im Vergleich zu landbasierten Projekten, was ist schwieriger und wie gehen wir mit Konflikten um, wenn es zu angespannt wird.

Im Juni 2021 wurde Abolish Frontex ins Leben gerufen, ein informelles Netzwerk von mittlerweile über 130 Organisationen und Gruppen in ganz Europa und darüber hinaus, die für die Abschaffung von Frontex und das Ende des EU-Grenzregimes kämpfen. Eine Einführung in Frontex und die EU-Grenz- und Migrationspolitik, in die Kampagne, ihre Struktur und ihre Aktivitäten durch eine der Gruppen, die in den Niederlanden daran arbeiten. Anschließend Fragerunde, Austausch von Informationen und Erfahrungen und Diskussion über die Stärkung der Kampagne.

  • Circustent 16:00 – 17:30: Tod an der Grenze, oder wie man eine europaweite Bewegung aufbaut – Migreat

Im Jahr 2023 wird die Liste der Toten ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Höchstwahrscheinlich wird sie den Verlust von mehr als 50.000 Menschen auflisten, die bei dem Versuch, Europa zu erreichen, gestorben sind. In diesem Workshop werden wir Strategien diskutieren, um eine stärkere Bewegung gegen den Tod an unserer Grenze aufzubauen. Wie können wir mit verschiedenen Organisationen und Bewegungen auf nationaler, europäischer, regionaler und globaler Ebene zusammenarbeiten? Wie können wir die Menschen langfristig motivieren? Wir werden uns mit der Frage beschäftigen, wie die Bewegung für Migration gestärkt werden kann, indem wir uns konkret mit möglichen Aktionen zum Gedenken an die Toten an der Grenze und zum Kampf gegen die tödliche Migrationspolitik im Jahr 2023 befassen.

  • WAH tent 11:30 – 13:00: Mad Pride Treffen – Mad Pride

Mad Pride ist eine internationale Bewegung von “Verrückten” und ihren Verbündeten, die sich gegen die negative Haltung gegenüber Menschen, die “anders” sind, wendet. Wir sind stolz darauf, so zu sein, wie wir sind, und fordern das Recht ein, anders zu sein, ohne gleich als Bürger zweiter Klasse angesehen zu werden.

  • WAH tent 14:00 – 15:30: Heiraten gegen Grenzen – Heiraten gegen Grenzen

Dieser Workshop untersucht die Möglichkeiten und Einschränkungen politischer Ehen vor dem Hintergrund einer restriktiven Migrationspolitik im Kontext der deutschen Gesetzgebung. Ein kürzlich erschienenes Zine zu diesem Thema wird im Rahmen des Workshops vorgestellt und diskutiert.

  • WAH tent 16:00 – 17:30: Aufbau von Solidarität in Ter Apel – Zep und Tjaaktje

Jeder weiß inzwischen, unter welch entsetzlichen Bedingungen Geflüchtete in Ter Apel untergebracht sind. Die Verantwortlichen tun so, als hätten sie keinen Einfluss darauf, aber die Situation rund um das Asylbewerberheim ist eine direkte Folge der unmenschlichen Politik. Zep und Tjaaktje waren kürzlich in Ter Apel, um Hilfe anzubieten. Sie kommen ins nbc, um über ihre Erfahrungen zu sprechen, über die Schwierigkeiten, die sie bei der Organisation erlebt haben, und darüber, was sie gelernt haben. Aber mehr noch als eine Geschichte zu erzählen, wollen sie von anderen Perspektiven lernen und sich darüber austauschen, wie man in einer so schwer fassbaren Situation wie der Krise in Ter Apel Solidarität aufbauen kann. Wie können wir ein längerfristiges und stärkeres Solidaritätsnetz aufbauen? Nicht nur in Ter Apel, sondern überall dort, wo Flüchtlinge in die Irrgärten des Staates geraten, ist eine von NGOs unabhängige Basis-Solidarität unerlässlich.

FREITAG, 12. AUGUST

  • Circustent 11:30 – 13:00: Lieder des Wandels und der Zugehörigkeit – Hessel

Musik und Migration im Laufe der Jahrhunderte – Musik spielt eine wichtige Rolle bei der Identitätsbildung und Zugehörigkeit im Zusammenhang mit sozialen Kämpfen, Gemeinschaft und Ortsverbundenheit. In diesem Vortrag unternehmen wir eine Reise durch Raum und Zeit, um die Bedeutung solcher Lieder anhand interessanter Beispiele zu erörtern, die in eine historische Erzählung eingeflochten sind. Ausgehend von der Antike werden wir durch die mittelalterliche Migration, den alten und neuen (Anti-)Kolonialismus, die Globalisierung, die Massenmigration und den sozialistischen Internationalismus vom 19. bis 21.

  • Circustent 14:00 – 15:30: Abtreibungsrechte sind Menschenrechte – ein Überblick über den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und rechtliche Strukturen – Abortion Network Amsterdam

In diesem Vortrag wird Abortion Network Amsterdam sich und seine Arbeit vorstellen und einen Überblick über den Zugang zu Abtreibungen in verschiedenen Kontexten geben. Außerdem wird auf die rechtlichen Strukturen eingegangen, die einem legalen, sicheren und zugänglichen Schwangerschaftsabbruch in verschiedenen Regionen im Wege stehen.

  • Circustent 16:00 – 17:30: Widerstand – über Migrationsabschreckung und zivilen Ungehorsam – Migreat

Migration ist ein Menschenrecht. Bewegung ist unverzichtbar, um die globale und rassische Ungleichheit zu bekämpfen. Doch die Bewegung derjenigen, die sie am meisten brauchen, wird im besten Fall mit Ausgrenzung, im schlimmsten Fall mit brutaler Gewalt und Mord beantwortet. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch kriminell. Europa hat ein modernes Apartheidregime errichtet. Welche Möglichkeiten haben wir jenseits von Petitionen und Demonstrationen, um uns dem System der Unterdrückung zu widersetzen? Wie können wir zivilen Ungehorsam organisieren? Dieser Workshop wird nicht alle Antworten geben, da wir noch auf der Suche sind. Wir werden eine Einführung geben, hoffen aber, voneinander zu lernen und ein Brainstorming durchzuführen, um neue Ideen für den Kampf für Gerechtigkeit zu entwickeln.

  • WAH tent 11:30 – 13:00: Stellen Sie sich vor! Keine Grenzen, und dann? – Blindspot-Aktivisten in Bosnien und Abolish Frontex-Aktivisten in Belgien

Ein Glücksfall kommt plötzlich und überraschend. Alles ist jetzt möglich, wie es entsteht, ist egal, es passiert einfach. Es gibt keine Grenzen. Dieser Workshop öffnet Raum und Zeit für ein “Was wäre wenn…”, das uns zu einer anderen Vision führen kann. Was passiert eigentlich nach dem Kampf gegen Grenzen, wer wäre davon betroffen und auf welche Weise? Was nun?

  • WAH tent 14:00 – 15:30: Kampf für die Bewegungsfreiheit für alle: Watch the Med Alarmphone – eine Telefonhotline für Menschen in Seenot – Watch the Med Alarmphone

Watch the Med Alarmphone ist ein transnationales Aktivistennetzwerk, das eine Telefonhotline für Menschen betreibt, die das Mittelmeer überqueren – und das seit 2014, rund um die Uhr. Wir arbeiten auf beiden Seiten des Mittelmeers und kämpfen für Bewegungsfreiheit für alle. Die Info-Veranstaltung gibt einen Einblick in unsere tägliche Arbeit und wie wir uns organisieren und vermittelt Eindrücke über die aktuelle Situation auf den verschiedenen Routen über das Mittelmeer und unseren Kampf gegen die Festung Europa, mit einem Fokus auf die aktuellen Entwicklungen im zentralen Mittelmeer.

WAH tent 16:00 – 17:30: Eine sicherere Szene und eine bessere Welt: Verlernen von toxischer Männlichkeit in der Bewegung – Patriarkraakt-Kollektiv

Die Welt wird von Männern, schädlichen “männlichen” Eigenschaften und Schäden durch patriarchale Strukturen dominiert. Um unsere Umwelt, unsere Gesellschaft in Bezug auf Migrationsfragen sowie die Gesellschaft als Ganzes und unsere eigene Gesundheit zu verbessern, müssen Männer anfangen, die Initiative zu ergreifen, um sich selbst weiterzubilden und zu verbessern. Dies ist auch ein wichtiges Thema innerhalb unserer Bewegungen. Das Patriarkraakt-Kollektiv konzentriert sich darauf, dass Männer kollektiv erlerntes toxisches Verhalten verlernen und durch bessere Praxis verbessern. In diesem Workshop laden wir Menschen ein, die ein solches Verhalten verlernen und sich gemeinsam verbessern wollen, um unsere Umgebung zu einem besseren Ort zu machen.

Datum & Zeit: 

Montag, 8 August, 2022 - 08:00 bis Sonntag, 14 August, 2022 - 23:00

Aufruf: 

  • Internationaler Aufruf

Kategorie: 

  • Aktion/Protest/Camp
Giessenweg 25
3044 AK Rotterdam
Niederlande

Wegbeschreibung: 

The closest bus stop to the campsite is Bornissestraat (5 min walk), which can be reached by bus 42 from Marconiplein.

Squat: 

Presently squatted

This is the group page for the No Border Network in the Netherlands. This network is a gathering of people and groups who want to act to change the migration policy in the Netherlands and Europe.

Kategorien: 

  • Aktion/Protest/Camp