Erinnern in Zeiten des Vergessens-Gedenken gg rechten Terror

Donnerstag, 3 September

Erinnern in Zeiten des Vergessens-Gedenken gg rechten Terror

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„Erinnern in Zeiten des Vergessens - Warum linkes Gedenken gegen rechten Terror?“

Am 9. Oktober 2026 jährt sich der antisemitische, rassistische und misogyne rechtsterroristische Anschlag von Halle und Wiedersdorf zum siebten Mal. Seit drei Jahren organisieren wir anlässlich dieses Tages eine Gedenkkundgebung auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg in enger Abstimmung mit der Soligruppe 9. Oktober aus Halle und mit Überlebenden des Anschlags.

Während rechte Gewalt, Rassismus und Antisemitismus weiter fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind, erfährt das Gedenken an rechtsterroristische Anschläge aktuell wenig Aufmerksamkeit, besonders dann, wenn es nicht staatlich organisiert ist. Andererseits wird Gedenken auch instrumentalisiert und es werden Kämpfe gegen Antisemitismus und Rassismus gegeneinander ausgespielt. Dazu kommt die Frage, wie Gedenken an die islamistischen Anschläge auch Teil einer linken Praxis sein kann.

Wir möchten mit euch darüber diskutieren, wie linkes Erinnern und Gedenken angesichts fortdauernder Gewalt, inhaltlicher Zerwürfnisse und dem bundesweiten Erstarken rechter Kräfte aussehen kann.

Mit uns auf dem Podium: Nathan B. (Soligruppe 9. Oktober, Halle); Rachel Spicker (Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt); Elisabeth Desta (Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex, Chemnitz); Initiative „Berlin erinnert München OEZ“ (angefragt)

einladent: Initiative Antisemitismus und Rassismus gemeinsam bekämpfen

Datum & Zeit: 

Donnerstag, 3 September, 2026 - 19:00

Kategorie: 

  • Diskussion/Vortrag

Preis: 

  • umsonst
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95A
10999 Berlin
Deutschland

Wegbeschreibung: 

U Kottbusser Tor