Workshop: "Verflochtene Herausforderungen - Rassismus und Antisemitismus an Hochschulen" - TEIL 2

Montag, 20 Mai

Workshop: "Verflochtene Herausforderungen - Rassismus und Antisemitismus an Hochschulen" - TEIL 2

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https://squ.at/r/aaxh

Wichtig: Teil 1 und Teil 2 können nur gemeinsam besucht werden! 

Anmeldung nötig an: sozialreferat[at]astafu.de

Ort: Wird nach der Anmeldung bekanntgegeben.

 

Zeit: Teil 1: Samstag, 18. Mai 12-16 Uhr; Teil 2: Montag, 20. Mai 12-16 Uhr

Barrierefreiheit: Alle Räume sind mit einem Rollstuhl zugänglich und rollstuhlgerechte Toiletten sind in der Nähe. Für andere Formen von Barrieren schreibt uns gern eine Mail. 

Sprache: Der Workshop wird in deutscher Lautsprache angeboten, weswegen für die Teilnahme Deutschkenntnisse notwendig sind.

 

Inhalt: In einer Zeit, in der rassistische und antisemitische Vorfälle in Deutschland zunehmen, hebt unser Workshop die Notwendigkeit eines umfassenden antifaschistischen Engagements hervor. Die kürzlichen Demonstrationen an der Freien Universität Berlin  entfachten Diskussionen um sowohl Antisemitismus als auch Polizeigewalt am Campus. Wie kann für Frieden demonstriert werden, ohne antisemitische Narrative zu reproduzieren; warum wird Unterstützung für Palästina als  islamistisch etikettiert ?  Unser Workshop fördert eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Dynamiken und entwickelt Strategien für einen emanzipatorischen Umgang.

📆 Tag 1: Rassismus und Rechte Radikalisierung – TDer erste Tag des Workshops konzentriert sich auf die Analyse von Rassismus und rechter Radikalisierung in Deutschland, insbesondere im Kontext des Israel-Palästina-Krieges. Es wird beleuchtet, wie rechte Gruppierungen den Diskurs nutzen, um rassistische Agenden zu fördern, wie etwa das deutsche Asylsystem weiter zu verhärten. Teilnehmende werden dazu angeregt, die Strategien rechter Akteure zu durchleuchten und Verbindungen zu internationalen faschistischen Regimen zu untersuchen. Zudem werden die politischen Entwicklungen und der Rechtsruck in Israel und die Bedeutung des linken sowie emanzipatorischen Widerstands dort diskutiert.

📆 Tag 2: Am zweiten Tag steht die Auseinandersetzung mit Antisemitismus im Vordergrund, mit einem speziellen Fokus auf die Rolle von Social Media bei der Verbreitung antisemitischer Inhalte in Deutschland. Die Teilnehmer:innen erarbeiten ein tieferes Verständnis der Verbindung zwischen christlich-rechten und islamistischen Akteuren und deren Einfluss auf antisemitische Radikalisierung. Es werden Ansätze zur Identifizierung und Bekämpfung von Antisemitismus diskutiert und Möglichkeiten erörtert, wie  Solidarität mit Palästinenser:innen ausgedrückt  werden kann, ohne antisemitische Rhetorik und Narrative zu verwenden.

➡️ Sei dabei, um zu lernen, zu diskutieren und Strategien gegen Antisemitismus und Rassismus an der FU Berlin zu entwickeln. Melde dich jetzt an!

Zum Referenten: Daniel Heiz ist seit 2015 politischer Bildner und seit 2019 für die Bildungsstätte Anne Frank tätig, wo er in der Jugend- und Erwachsenenbildung zu den Themen Antisemitismus und Rassismus sowie Rechte und islamistische Radikalisierung arbeitet. Parallel dazu ist Daniel wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Universität Osnabrück im Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien. Er beschäftigt sich wissenschaftlich mit Arbeitsmigration nach Deutschland. Als Aktivist ist Daniel in der Post-Ost-Community aktiv zu (Anti)Imperialismus in Osteuropa und Zentralasien.

Datum & Zeit: 

Montag, 20 Mai, 2024 - 12:00 bis 16:00