Philsoophisches Café: Mensch-Tier-Etik

Sonntag, 16 Januar

Philsoophisches Café: Mensch-Tier-Etik

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Friedrich Nietzsche nannte den Menschen das „nicht-festgestellte Tier“ und Charles Darwin sorgte mit seiner Erkenntnis, dass der Mensch vom Affen abstamme, für einen der größten Schockelemente der Menschheitsgeschichte. Der Mensch definiert sich in Ablehnung zum Tier, wobei auch hier die Abgrenzung sich geistesgeschichtlich wandelte. Für einzelne Denker ist es die Religion, für andere wiederum die Existenz einer Religion und für dritte die Erotik, die es ermöglicht, sich als „Mensch“ vom „Tier“ abzugrenzen. Die Abgrenzung erfolgt auch zudem über die anthropozentristische Weltsicht, dass der Mensch die Krönung der Schöpfung sei. Auf diesem wege wurde aus der Mit- die Umwelt, in dessen Zentrum der Mensch sich verortete. Vor diesem Hintegrrund unterteilte der Mensch die tiere in unterschiedliche Kategorien – vom Haus-, über das Nutz- bis zum Untier. Vor dem Hintergrund der ökologischen Krise, die sich an Begriffen wie Artensterben und „Klimaandel“ plakativ festmachen läßt, muss die anthropozentrische Sicht hinterfragt und auch das Verhältnis zu Tieren – als Teil der Mitwelt – neu diskutiert werden. Längst mehren sich die Stimmen, die die Ausweitung der Menschenrechte auf Primaten einfordern. 
Gemeinsam wollen wir über das Mensch-Tier-Verhältnis und den Wandel dessen vor der derzeitigen Entwicklung reflektieren und diskutieren.

 

Stadtteilzentrum Lankwitz, Leonorenstraße 85, 12247 Berlin

Datum & Zeit: 

Sonntag, 16 Januar, 2022 - 11:00

Kategorie: 

  • Kurs/Workshop

Preis: 

  • umsonst
Stadtteilzentrum Lankwitz
Leonorenstraße 85
12247 Berlin
Deutschland