Ignorierter Völkermord: Genozid an Roma in Belarus 1941-1944

Freitag, 6 August

Ignorierter Völkermord: Genozid an Roma in Belarus 1941-1944

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In einem gemeinsamen belarussisch-deutschen Projekt haben wir im Jahr 2019 mit Dutzenden von Rom:nja in Belarus gesprochen, die uns über ihre Erfahrungen während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg berichtet haben. Unsere Ausstellung spiegelt die Erinnerung der Zeitzeug:innen und gibt einen Überblick über die Geschichte und aktuelle Erinnerungspolitik. Thematisiert werden auch Überlebensstrategien und der vielfältige Widerstand, den Rom:nja gegen Besetzung und Völkermord geleistet haben.

Die Projektpartner – das Bildungswerk für Friedensarbeit der DFG-VK, die Belarussische Roma-Diaspora und die Geschichtswerkstatt Leonid Lewin (Minsk) wollen damit einen Beitrag zur Erinnerung an einen Genozid leisten, der im Bewusstsein der Mehrheitsgesellschaften beider Länder fast nicht präsent ist.

Beiträge zur Geschichte des Genozids, der Erinnerungspolitik und der heutigen Lage der Roma in Belarus. Mit Artur Gomonow (Belarussische Roma-Diaspora), Irina Kashtalian (Geschichtswerkstatt, Minsk, angefragt) und anderen.

 

Veranstalter: Bildungswerk für Friedensarbeit der DFG-VK

Datum & Zeit: 

Freitag, 6 August, 2021 - 19:00

Kategorie: 

  • Diskussion/Vortrag

Preis: 

  • umsonst
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
Deutschland

Wegbeschreibung: 

M4, 200, 142 Haltestelle: Am Friedrichshain