Workshop mit Rebel Díaz: Hip-Hop vs. Neoliberalismus

Donnerstag, 17 Oktober

Workshop mit Rebel Díaz: Hip-Hop vs. Neoliberalismus

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Rebel Diaz ist das künstlerische Projekt von Rodrigo Venegas (RodStarz) und Gonzálo Venegas (G1). Die beiden Brüder, die als Söhne politischer Flüchtlinge aus Chile in Chicago aufwuchsen, machen seit vielen Jahren Rap/Hip-Hop, wobei ihr Bezug zum lateinamerikanischen Musikstilen wie etwa der nueva canción unüberhörbar ist.-=- Auf Englisch und spanisch erzählen die beiden von sozialen Problemen, Armut und rassistischer Diskriminierung, feiern aber auch den Widerstand von Migrant*innen und Arbeiter*innen. Neben der Musik sind Rebel Díaz auch in der Kiezarbeit im Süden der Bronx (New York) aktiv, was immer wieder Repression von Seiten der US-Behörden zur Folge hat.

Der eineinhalbstündige Multimedia Workshop zeichnet die parallelen Entwicklungen der aufkommenden Hip-Hop Kultur, des Neoliberalismus und der Pinochet Diktatur in Chile nach. Durch persönliche Geschichten und auf der Grundlage historischer Daten wird die Geschichte des Hip-Hop zu den ökonomischen Entwicklungen in ein Verhältnis gesetzt, das erklärt, inwiefern der entstehende Neoliberalismus die Teile der Gesellschaft beeinflusst hat, aus denen Hip-Hop hervorgegangen ist.

Mehr Infos: unverwertbar.org - interbrigadas.org

Datum & Zeit: 

Donnerstag, 17 Oktober, 2019 - 19:00

Kategorie: 

  • Kurs/Workshop

Preis: 

  • umsonst
Kiezhaus Agnes Reinhold
Afrikanische Straße 74
13351 Berlin
Deutschland

Wegbeschreibung: 

U-Bahn: U6-Station: Rehberge + 10min Fussweg; Tram: M13 und 50, Station: Seestr./Amrumer Str. + 10min Fussweg; Bus: 221, Station: Otawistr. + 5min Fussweg

Die Idee ist, einen Raum als Teil der kommunalen Struktur in der Nachbarschaft (Berlin, Wedding) aufzubauen und gemeinsam zu verwalten. Im Kiezhaus sollen verschiedene Lebensrealitäten und soziale Kämpfe zusammenfinden.