Sunday 21 September
Filmabend combatiente zeigt: in Erinnerung an den sympathischen Ganoven und Ausbrecher "Alfred Lecki".
"Andere finden sich damit ab, aber ich kann nicht hinter Gittern leben." Knastausbrüche: sein 1. im August 1968, sein 2. Weihnachten 1969. Dann Enteignungen bei Banken und Geldtransporter, über 5 Millionen DM Dewinn. "Erstmals in der BRD-Rechtsgeschichte beauftragte der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher das Bundeskriminalamt mit der Fahndung nach dem Flüchtigen... 1970 in Spanien durch Mithilfe des Privatagenten Werner Mauss gefasst." 3. Flucht 1983, 1984 festgenommen. Seine 4. Flucht 1986. Ende 86 wieder Festnahme. Nach 26 Jahren Knast kommt er 1994 raus, geht wieder nach Berlin und stirbt am 17. September 2000.
online:
opens at: 20:00
price: free entrance
Friday 26 September
Infoveranstaltung + Soliparty Infoveranstaltung und Soliparty für die Revisionskosten des Bernburg-Prozesses. Nach einem brutalen rassistischen Angriff auf den Imbissbetreiber Abdurrahman E., seine Lebensgefährtin und einen indischen Geflüchteten am Bernburger Bahnhof in Sachsen-Anhalt im September 2013 eröffnete das Landgericht Magdeburg Anfang des Jahres den Prozess gegen neun tatverdächtige Neonazis. Die Neonazis aus dem Umfeld der Schönebecker Kameradschaftsszene waren u.a. wegen versuchten Totschlags angeklagt. Der Hauptbetroffene Abdurrahman E. hat die Attacke nur knapp überlebt - mit schweren Kopfverletzungen musste der damals 34-Jährige notoperiert werden und lag danach zwei Wochen im Koma. Ein knappes Dreivierteljahr nach dem Angriff und nach 15 Verhandlungstagen sprach das Landgericht Magdeburg sein Urteil. Rassismus sei, so die Richter_innen, nicht der wesentliche Grund für den Angriff. Vielmehr wollte das Gericht die Möglichkeit nicht ausschließen, dass sich der Hauptbetroffene nach den ersten rassistischen Beleidigungen gegen ihn und seine Freundin bewaffnet habe, was dann gegebenenfalls das tragende Motiv gewesen sei. [...]
Abdurrahman E. möchte das schockierende Urteil anfechten. Zur Finanzierung der Revisionskosten laden wir zur Infoveranstaltung und Soliparty ein.
Über "Pleiten" der Ermittlungsbehörden, Rassismus sowie der Umkehrung von Täter- und Opferrolle durch die Magdeburger Justiz berichtet der Berliner Rechtsanwalt Sebastian Scharmer, Nebenklagevertreter des Hauptbetroffenen. Er vertritt derzeit auch eine Hinterbliebene eines Opfers des NSU in München. Über die Situation der Betroffenen und rechte Gewalt in Sachsen-Anhalt erzählt eine Mitarbeiterin der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt. Zusätzlich angefragt ist ein Referent über die rechte Szene in Sachsen-Anhalt.
Infoveranstaltung 20.00 Uhr, anschließend Soliparty ab 22.00 Uhr, mit mxb ((Post)Punk, Wave, Pop), K.atze (Alltimes, Trash), No Pop - No Style (Alltimes, Trash und Schenkelklopfer), The Hapoels (Alltimes).
online:
opens at: 20:00
price: not specified
Friday 03 October
Soliparty "Another Step over the Wall". Migrants fight for freedom of movement and societal participation. In reaction to this struggle they face structural and everyday racism as well as state repression. This causes financial costs for lawyers, accommodation, and day-to-day livelihood. Come and celebrate with us Another Step over the Wall and support us to cover the expenses. [www=http://www.fels-berlin.de] Eintritt: Spende.
online:
opens at: 22:00
price: donations welcome
K9
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Grössenwahn & Leichtsinn (Veranstaltungsetage und Partykeller)

Anfragen für Veranstaltungen groessenwahn@kinzig9.de
offline: Kinzigstr. 9
10245 Berlin
Germany
U-Bhf. Samariterstrasse
online: http://www.kinzig9.de
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