Tuesday 25 November
Film Filmreihe zur Stadtentwicklung. "Verdrängung hat viele Gesichter" (2014). Berlin. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten, Eigentumswohnungen und steigende Mieten. Versteckte Armut, AltmieterInnen, zugezogene Mittelschicht, Architekten, Baugruppen. Auf engstem Raum wird ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Direkt. Ohne Blatt vor dem Mund. Ängste artikulieren sich. Auf allen Seiten. Wut verschafft sich Ausdruck. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben.
Ein_e der Filmemacher_innen wird anwesend sein.
online:
opens at: 20:30
price: free entrance
Tuesday 02 December
Film Filmreihe zur Stadtentwicklung. "Das Venedig Prinzip" (2012, R.: Andreas Pichler) - Gemeinhin verbinden wir mit dem Wort Venedig Romantik pur. Alte Häuser jenseits urbaner Modernität, Kanäle voller sangeserprobter Gondoliere, Liebespärchen und Plätze voller Tauben. Doch die "schönste Stadt der Welt" wird abends zur Geisterstadt. Ganze Viertel stehen schon leer - die Häuser sind von ihren Bewohnern längst verlassen und dienen nur noch dem Geschäft mit einem Mythos. Eine Folge des Massentourismus: 20 Millionen Urlauber besuchten die Stadt im letzten Jahr, das sind durchschnittlich 60.000 am Tag, und jede Jahr werden es mehr. Ihnen stehen inzwischen noch 58.000 Einwohner entgegen, so wenige wie zuletzt nach der großen Pest von 1438. Und ihre Zahl sinkt weiter, denn die Stadt wird unbewohnbar. Das urbane Eigenleben Venedigs ist beinahe zusammengebrochen, es existiert nur noch in Fragmenten.
Andreas Pichlers Film zeigt, was vom venezianischen Leben übrig geblieben ist: eine Subkultur touristischer Dienstleister; ein Hafen für die monströsen Kreuzfahrtschiffe, der auf seine Erweiterung wartet; Venezianer, die auf das Festland ziehen, weil es keine bezahlbaren Wohnungen mehr gibt; eine alte Adlige, die die Stadtverwaltung mit Hohn überzieht; ein Immobilienmakler, der darüber nachdenkt, das sinkende Schiff zu verlassen. Sein Film ist ein Requiem auf eine immer noch grandiose Stadt und ein Lehrstück darüber, wie öffentliches Gut zur Beute einiger Weniger wird.
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Lunte
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Stadtteil- und Infoladen
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jeden 2. und 4. Mo im Monat 20:00 Anarchosyndikalistischer Tresen

jeden 3. Mo 20:00 Trans-, Inter- & Friends-Tresen

Di 20:30 Videokino

Mi 12:00-16:00 Offener Treff und Erwerbslosenfrühstück mit Infos zu Hartz IV; 19:30 Rote Hilfe Beratung

Do 18:00-20:00 Sozialberatung für ALG II Empfänger

Do 20:00 Volxküche (vegetarisch)

Fr 20:00 Volxküche (Fleisch und vegetarisch)

Sa 16:30 Internet-Café, inkl. Red-Zombies-Neukölln-Stammtisch. Mini-Vokü (ca. 15 Portionen)

jeden 1. und 3. So im Monat 19:30 ANNA-Solitresen
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